737 Flugsimulator

 
  • 3D-Drucker

    Da wir oft, eigens gefertigte Teile, für eine optimale Nutzung des Simulators benötigen, ist ein 3D-Drucker unabdinglich für unsere Arbeit. Die Vielfältigkeit der zu produzierenden Tei...     weiterlesen
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    Zur Einstellung des Simulators werden zwei Touchscreen Bildschirme von dem Flug Instruktor bedient. Unser Problem: Vor kurzem haben unsere alten Touchscreens den Geist aufgegeben. Die ...     weiterlesen
  • Tiefer Einblick

    Hier finden Sie Bilder von dem Simulator und Einzelprojekten die momentan im Gange sind. Lassen Sie sich hier faszinieren und genießen Sie den Einblick.
       
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    Detaillierte Darstellung und Simulation erfordert mehr als nur einen Rechner. Momentan arbeitet unser Simulator mit 5 Rechnern, welche zurzeit auf einem selbstgemachten Roll/Arbeitstis...     weiterlesen
  • Wir stellen uns vor

    Wir, das Simulator-Team, heißen Sie herzlich willkommen, auf unserer Internetseite. Damit Sie uns ein bisschen kennenlernen können stellen wir uns hier kurz vor. Das Projekt, welches von dem wissensch...     weiterlesen
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    Vollgas! Ohne die Schubhebel bewegt sich im Flugzeug nichts. Eine kleine Truppe ist ...     weiterlesen
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Ausbau des Boeing B737NG Flugsimulators der Hochschule Bremen

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes sollen freiwillige Studenten an die Technik eines hochkomplexen Flugsimulators herangeführt werden und dabei nicht nur zuschauen, sondern selber machen. Die Basis dieses Trainers bildet ein von der Airport Bremen GmbH der Hochschule Bremen überlassener B737-Cockpit-Aufbau, der zurzeit zu einem B737NG-Trainer mit Glascockpit und Visualisierung erweitert wird.
Der B737NG Flugsimulator der Hochschule Bremen ist hinsichtlich der Cockpit-Ausrüstung und der 3D-Visualisierung einsatzbereit. Der ursprünglich simpel gehaltene Flugsimulator soll nun immer originalgetreuer und detaillierter umgebaut werden. Große und wichtige Umbauten sind zum Beispiel, die Steuereinheiten Pedale (Seitenruderbetätigung für die Gierbewegung), Steuersäule (Höhenruderbetätigung für die Nickbewegung) und Steuerhorn (Querruderbetätigung für die Rollbewegung), welche ursprünglich von Federn zurückgestellt wurden. Die durch die Feder-Charakteristiken vorgegebenen Steuerkräfte entsprechen in keiner Weise den im realen Flug auftretenden aerodynamischen Rückstellkräften. Mit einer solch provisorischen Ausrüstung, ist der Flugsimulator also nur bedingt für Forschungs- und Anwendungszwecke geeignet. Im Laufe der Zeit wird der Simulator somit immer realistischer simuliert.

Es war einmal...

„Kann hier jemand Delphi?“, war die Frage, die alles ins Rollen gebracht hat. Phillip Hommel stellte diese Frage an den ILST 11, 2006, da er sich privat mit einem Simulator beschäftigt hatte. Florian Andresen hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon für das Programmieren interessiert und kannte sich demnach mit Delphi aus und hat Phillip seine Hilfe angeboten. Von dort an startete eine gute Freundschaft. Bei weiteren Treffen, wurden die Vorstellungen/Träume/Gedanken für einen großen und professionelleren Simulator immer detaillierter. Voller Enthusiasmus erzählten sie ihre Idee Herrn Steckemetz (Institut Leitung des IAT-Bremen), welchen sie sofort für sich gewinnen konnten.
Jetzt geht’s los… Herr Steckemetz konnte, wie der Zufall es wollte, den alten Schausimulator des Airport Bremens, der ursprünglich für Gäste war, organisieren, welcher die Grundlage für den heutigen Simulator bildete. Mit einem riesigen Aufwand, wurde der Simulator zum ZIMT (einer der Standorte der HS-Bremen, in welchem sich das IAT-Bremen befindet) befördert. Erst nach einigen Modifikationen und einem neuen Grundgerüst, konnte der Simulator in den 3. Stock gebracht werden. Dafür wurde er komplett zerlegt, das alte Stahlgerüst durch ein Aluminiumgerüst ausgetauscht und wieder neu aufgebaut, in dem gleichen Raum, wie die Elektronikwerkstatt. Aus dem ursprünglich für nur ein Jahr angedachten Projekt, wurde schnell, ein deutlich größeres Projekt. Die ersten Gedanken und die ersten Pläne, wurden schnell verworfen, da sie sich für professionelle Ausarbeitung und Entwicklung entschieden. „Lieber einmal mehr Arbeit und Zeit reinstecken, als nachher unzufrieden zu sein!“, sagt Florian Andresen zu der damaligen Entscheidung, die das Team bis heute nicht bereut.
Bereits im ersten Jahr, konnten die Gründer des Projektes, 14 weitere, freiwillige Studenten dazu motivieren, tatkräftig mitzuwirken. Bis heute, finden sich jedes Semester neue Studenten, die sich begeistern lassen, in ihrer Freizeit, an dem Simulator zu basteln. Heute besteht das Team aus ca. 25 Studenten, wobei auch ein paar ehemalige Studenten der HS-Bremen, sich noch um das Projekt mitkümmern. Die „alten Hasen“ sind immer bereit, den heutigen Mitwirkenden, unter die Arme zu greifen.
Viele der Studenten, haben den Simulator genutzt um, ihre Bachelor-, oder sogar Master-Thesis, zu verfassen. Deshalb sind wir stolz, dass bislang mehr als 10 Abschlussarbeiten, über Projekte des Simulators, geschrieben wurden (weitere ausstehend).

Hinter den Kulissen

Das Projekt wurde 2006 von drei Studenten ins Leben gerufen, welche sich die Drei Hauptarbeitsbereiche teilten. Die Hauptarbeitsbereiche bestehen aus der Hardware, also Mechanik des Simulators (sowie Steuerhorn, Pedale und Schalter), der Software, zur Verarbeitung der eingegangenen Signale und Visualisierung des Fluges und drittens, das anfängliche Interface, als Schnittstelle, zwischen Hardware und Software (sowie Signalaufnahme der Schalter des Simulators). Ein entscheidender Entschluss für die Abschaffung des Interfaces wurde 2009 gefällt, mit der Begründung, dass die Fähigkeiten des Interfaces, sich als nicht praktikabel erwiesen hatten. So wurde der ganze Simulator auf ein Multiboard umgestellt, welches die Möglichkeiten deutlich erweiterte. Einer der Initiatoren, Phillip Hommel, der für das Interface/Multiboard zuständig war, hat dann über seine Arbeit an dem Simulator seine Bachelor Thesis verfasst und bis Mai 2011, noch weiter an dem Projekt gearbeitet.
Bis heute konnte Phillip das Projekt nicht komplett verlassen. Er steht dem heutigen Team immer noch für Fragen bereit und ist stolz zu sehen, wie weit das, von unteranderen ihm, initiierte Projekt gekommen ist.

 
 
 

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